Die folgenden Seiten sind mein Ernährungstagebuch. Es dient vor allem dazu, mich selbst zu disziplinieren – damit ich gesund und regelmäßig esse. Es soll euch aber auch inspirieren und zeigen, wie eine fettarme, kohlenhydratreiche vegane Ernährung (High-Carb-Low-Fat vegan) aussehen kann.

Wenn Ihr tagesaktuell sehen wollt, was ich esse, folgt mir am besten auf Instagram (Sina Jasur).

Urlaub zu Hause, Tag 1 und 2

Mir ist meine Ernährung sehr wichtig, wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt. Deshalb möchte ich meinen Urlaub zu Hause dazu nutzen, mein Hauptaugenmerk auf gesundes und vor allem regelmäßiges Essen zu legen. Mein Problem ist nämlich oft, dass ich zu wenig esse.

Also habe ich an meinen ersten zwei Urlaubstagen schonmal so richtig reingehauen:

An Tag 1 hatte ich zum Frühstück einen großen Bananen-Smoothie (750 g Bananen) mit meinem üblichen Esslöffel gemahlenem Leinsamen (für das Omega 3). Zum Mittag gab es eine große Portion Datteln (200g) und noch ein paar Haferflocken.

Nachmittags kam dann der Appetit auf was Deftiges: also habe ich mir Ofenkartoffeln gemacht (500g, gebacken) und danach noch etwas von der Reis-Brokkolisuppe vom Vortag gegessen.

Insgesamt kam ich so auf etwa 2600 kcal.

An Tag 2 gab es schon zum Frühstück die Datteln und etwas später noch einen kleinen Bananensmoothie, weil ich nicht mehr genug Bananen im Haus hatte. Weil wir unterwegs waren, habe ich zum Mittag ganz simple Haferflocken mit reichlich Apfelmus gegessen. Mein Kleiner hat mir die Hälfte davon weggefuttert 😉

Abends gab es wieder viiieeel Gemüse und noch mehr Ofenkartoffeln.

Insgesamt habe ich an diesem Tag etwas weniger Kalorien verbraucht (zu wenig Apfelmus dabei gehabt): ca. 2300kcal.

Ende Mai – Kindergeburtstag

Haha! So schnell verfliegen gute Vorsätze: letzte Woche war ich zu faul, hatte keine Zeit, keine Lust so genau aufzuschreiben, was ich esse und jetzt habe ich den Salat…

Ich versuche mal zu rekapitulieren: Wir hatten Kindergeburtstag am Samstag, den 28. Mai. Das ist für Euch sicher interessant, was ich den Kinder da zu Essen vorgesetzt habe:

Popcorn ist immer der Renner, natürlich ohne Butter! Und es gibt immer richtig viel Obst zum Naschen. Kinder lieben Obst und deshalb kommt es immer sehr gut an. Dann natürlich veganes Eis – das ist auch meist gar kein Problem. Kann man einfach selbst machen (Obst-Smoothie einfrieren) oder fast überall kaufen.

Diesmal war noch die Schwierigkeit, dass eins der Kinder glutenfrei essen musste. Ich wollte nicht, dass die Kleine die Hälfte nicht essen darf, also habe ich versucht, alles vegan UND glutenfrei zu machen. Gleichzeitig hatte ich keine große Lust auf viel Aufwand, also habe ich mich für Kartoffelsuppe entschieden. Naja, ich bin nicht die beste Köchin. Der Burner war die Suppe jetzt glaube ich nicht bei den Kindern 😉

Wäre Gluten kein Problem gewesen, hätte ich wahrscheinlich Pizza zum Selbst belegen gemacht oder Nudeln oder Pfannkuchen.

Heute gibt es leckere, bunte, vegane Pizza! #pizza #vegan

Ein von Sina Jasur (@sinajasur) gepostetes Foto am

Schaut mal in meinen Instagram-Account. Dann seht Ihr, was ich so die letzten Tage dessen habe 😉

Die letzten Tage waren recht turbulent. Ich war auf einem Kurztrip quer durch die Republik nach Aachen, weil ich dort einen Drehtermin mit dem WDR hatte. Ole war zwischendurch auch dienstlich unterwegs und ich habe versucht, den Familienalltag so gut es geht, zu managen. Leider bin ich nicht so recht dazu gekommen, alles aufzuschreiben, was ich gegessen habe. Ich versuche es jetzt aber mal so gut es geht zu rekapitulieren.

Montag, 23. Mai

Neue Woche, neue Power. Das war mein Motto. Ich war morgens, nachdem ich die Kinder versorgt hatte, bei meiner syrischen Patenfamilie und habe mit ihnen ein paar Fragen geklärt. Dort bekomme ich meist arabischen Kaffee und trinke ihn auch sehr gern mit ihnen zusammen.

Ich war erst am frühen Nachmittag zu Hause, weil ich dann noch einkaufen war und entsprechend ausgehungert. Das Frühstück hatte irgendwie nicht statt gefunden. Kaffee zählt ja nicht wirklich als Frühstück, oder? Schlecht, schlecht, schlecht!

Mittags habe ich mir dann aus den Kartoffeln vom Vortag Kartoffelbrei gemacht und dazu Pilze mit Feldsalat und Ruccola gegessen. Ich liebe diese Kombi! War irgendwie mal ein Rezept in einem Kinderkochbuch. 🙂

Mir war klar, ich muss ordentlich essen. Sonst verfalle ich wieder in alte Verhaltensmuster zurück.

Also habe ich abends nochmal eine große Portion Reis mit Gemüse (Brokkoli, Erbsen und Mais) für mich gemacht. Sehr lecker mit Senf dazu.

 

Sonntag, 22. Mai

Den Sonntag habe ich dann überwiegend mit meinen Nachbarn im Garten gechillt. Die Kinder waren bei Oma und Opa im Garten. Es gab noch viele Reste von der Party vom Vortag zu vertilgen. Ich habe mir morgens noch einen veganen Kakao gemacht und Nachmittags eine Kurkuma-Milch. Gegessen habe ich zum Frühstück ein Croissant, das höchstwahrscheinlich nicht vegan war – nehme mal an, das war mit Butter? Kann es nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich habe etwas Reissalat gegessen, dort war auch Ziegenkäse oder sowas drin, den habe ich rausgelesen und mein Nachbar hat ihn weggefuttert. Veganer Nudelsalat war aber auch noch da. Den habe ich ebenfalls gegessen.

Abends habe ich mir dann Kartoffeln gemacht mit Pesto. Ich habe mich am Sonntag relativ schlapp gefühlt. Sicher auch wegen der Reise und der anschließenden Feier bis in die Nacht. Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie seit einigen Wochen auf glutenhaltiges Essen verzichtet und damit einen extremen Sprung gemacht hat, was ihr Wohlbefinden und die Energie betrifft. Ich habe mir vorgenommen, auch mal ein paar Tage glutenfrei durchzuziehen, um zu testen, ob das irgendwelche Auswirkungen auf mich hat.

Gerade nach dem Mittagessen habe ich oft so ein richtiges Energietief. Das mehrere Stunden (!) andauern kann. Das ist ja dann der halbe Tag im Eimer. Mal sehen, ob es was bringt.

Freitag, 20. Mai und Samstag, 21. Mai

An diesem Tag war ich recht aufgeregt, wegen meines Trips nach Aachen. Abends ging der Flieger nach Düsseldorf und dann fuhr ich mit dem Zug nach Aachen weiter.

Ich habe mich hauptsächlich von Haferflocken und Heidelbeeren ernährt und später auch noch Apfelmus mit Haferflocken gegessen, als mir eingefallen ist, dass ich so ein Glas Apfelmus höchstwahrscheinlich nicht durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen bekomme.

Ich habe mir einen Packen Clif-Bars als Reiseverpflegung eingepackt und auch noch ein paar Datteln. So viel habe ich davon dann gar nicht gegessen. Überhaupt habe ich bestimmt zu wenig gegessen in den zwei Tagen als ich unterwegs war.

Das Frühstück am nächsten Tag im Hotel war auch etwas schmal: ich habe zwei große Portionen Haferflocken mit Orangensaft gegessen und etwas Melone. Esse ich meisten im Hotel, da vegane Frühstücksalternativen normalerweise recht rar sind.

Im Zug zurück nach Aachen habe ich dann recht spät Mittag gegessen: Reiswaffeln mit Bitterschokolade, getrocknete Apfelringe und später noch einen Clif-Bar.

Als ich nachts wieder in Dresden eintraf, bin ich direkt bei einer Party abgestiegen: es gab Gott sei Dank leckeren veganen Nudel- und Kartoffelsalat. Denn dann hatte ich wirklich Hunger.

Donnerstag, 19. Mai

Was ich zum Frühstück gegessen habe, weiß ich gar nicht mehr. Ich habe auf jeden Fall eine Matcha getrunken.

Ich war mit den Kids allein und habe mir ein Forks-Over-Knives-Gericht gekocht: Kartoffeln mit Reis und Tomatensauce. Dazu ein paar gemahlene Cashewkerne und Erbsen. Echt lecker.

Reis, Kartoffeln und Erbsen in Tomatensauce. #hclf #abendessen #dinner #vegan

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Und ich konnte davon mittags und abends zehren. Nachmittags habe ich mit den Kindern noch einen Stop im Eiscafé um die Ecke gemacht. Dort gibt es auch leckeres veganes Pau-Pau-Eis. Ich selbst habe aber kein Eis gegessen, wollte nur einen Latte Macchiato trinken. Leider war die Sojamilch aus, so dass ich nur ein paar Schluck schwarzen Kaffee getrunken habe.

Mittwoch, 18. Mai

Da es bei Aldi nach Pfingsten viele richtig schön reife Bananen gab, konnte ich mir auch heute wieder einen Bananen-Smoothie zum Frühstück machen. Ich esse wirklich gern Obst zum Frühstück, lieber als Haferflocken und Co. Mein Magen braucht wahrscheinlich einfach länger, um wach zu werden…

Mittags habe ich mir Reisnudeln gemacht mit Gemüse aus dem Frost und einer Sojasauce und etwas Erdnussbutter.

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Ich habe so eine große Portion gemacht, dass wir alle das auch noch abends essen konnten.

Am Nachmittag hatte ich mit den Kids noch ein leckeres veganes Fruchteis am Stiel.

Am Freitag werde ich auf einen Kurztrip nach Aachen gehen. Die Verbindung Dresden-Aachen ist nicht gerade die beste und ich weiß nicht, ob ich zwischendurch Zeit haben werde, mir etwas Vernünftiges zu essen zu kaufen. Also habe ich mir schon mal ein paar Clif Bars gekauft und werde mir noch Äpfel einpacken, damit ich für den Notfall versorgt bin.

Frühstück im Hotel wird dann höchstwahrscheinlich Müsli mit Orangensaft werden. Ich bin gespannt und werde euch berichten 🙂

Dienstag, 17. Mai

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Ich nehme übrigens jeden Morgen eine B12-Lutschtablette. Die sind ganz lecker. Die Kinder lutschen sie auch gerne. Ich muss immer diskutieren, weil sie nur eine am Tag bekommen. Man kann übrigens nicht zu viel B12 zu sich nehmen, da es sich um ein wasserlösliches Vitamin handelt und überschüssiges B12 mit dem Urin ausgeschieden wird.

Morgens habe ich mir einen Banane-Smoothie gemacht und zum Mittag ein paar Wraps mit Salat, Bohnen und Mais und etwas Avocado. Ein tolles Essen, dass mich auch relativ lange satt gehalten hat.

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Am Abend war ich mit Freundinnen zum Essen verabredet. Ich schau mir immer im Vorfeld online die Menükarte des Restaurants an und überlege, welche veganen Optionen ich habe. Das ist meist besser, als live im Restaurant mit knurrendem Magen 🙂

Ich hatte eigentlich Glück: denn es war vegane Pasta im Angebot, aber ausgerechnet an diesem Abend war wohl die Soße nicht mehr verfügbar. Ich habe mich dann für einen Linsensuppe entschieden.

Damit war das ein sehr proteinreicher Tag: Bohnen zum Mittag, Linsen zum Abendbrot 🙂

Natürlich habe ich vergessen, ein Foto von der Linsensuppe zu machen! Sorry!

Pfingsten: Samstag 14. Mai bis Montag 16. Mai

Über die Feiertage habe ich nicht so genau auf Cronometer dokumentiert, was ich gegessen habe. Es war einfach viel los, weil meine Große Geburtstag hatte und dann war ich bei meinen Eltern mit den Kindern und wurde (vegan) bekocht 🙂 Auch mal schön!

Zur Geburtstagsfeier habe ich dreierlei Kuchen gebacken. Ich nehme gern die Fertigmischungen von Bauckhof, weil man die problemlos vegan zubereiten kann (steht hinten auf der Packung eine entsprechende Anleitung) und ich kann sie auch super nach meinem Geschmack noch aufpeppen. So wurde aus einem simplen Schokokuchen ein Heidelbeer-Schokokuchen. Dann gab es noch Zitronenkuchen (den haben meine Kinder selbst gemacht) und einen Marmeladen-Streuselkuchen: alles vegan.

ONE DIET-11

Zum Abendbrot habe ich den Gästen dann noch einen vegane Kartoffelsuppe gemacht. Dazu gab es noch Brot und diverse Dipps: Humus, Bärlauchpesto und Soyananda [Amazon link=“B01ARKFSEA“ title=“Sauerrahm“].

Am Sonntag ging es dann beizeiten auf zu meinen Eltern. Es gab noch eine Kurkuma-Milch zum Start. Den Bananensmoothie hat Ole leider „versaut“: er hat statt Zucker getrockneten Knoblauch reingeschmissen und das nicht wenig. Fragt nicht, wie ihm das passieren konnte. War sehr lustig 🙂

Bei meinen Eltern gab es dann zum Mittag veganen Kartoffelbrei und Ofengemüse. Nachmittags hatte ich noch vegane Kekse aus dem dm beizusteuern und abends wurde uns Kürbissuppe mit fettarmer Kokosmilch und Baguette.

Am Montag gab es Kaffee mit Mandelmilch, Brötchen und Marmelade zum Frühstück. Mittags wurde Wildreis mit Gemüse, Pilzen und Kokosmilch kredenzt. Super, wenn man mal bekocht wird und dann auch noch vegan!

Abends habe ich die Reste meiner Geburtstagssuppe vom Samstag gefuttert.

Freitag, 13. Mai 2016

Dieser Freitag war ein schöner Freitag: meine Große kam nämlich von ihrer Landheimfahrt zurück. Ich habe sie beizeiten aus der Schule abgeholt und wir waren bei herrlichstem Wetter in der Neustadt unterwegs.

Morgens hatte ich einen Frühstücksbrei mit Bananen und mittags waren wir zur Feier des Tages unterwegs essen. Ich hatte einen Veggie-Döner mit Seitan. Später gab es noch ein veganes Softeis aus dem V-Cake.Der Veggie-Döner (mit veganer Soße)

Veganes Softeis - der Himmel :-)

Veganes Softeis – der Himmel 🙂

Ich war dann so satt, dass ich abends nur noch einen gegessen hab, den ich im V-Cake gekauft hatte…

Für unterwegs bestelle ich mir jetzt einen kleinen Vorrat an Clif Bar-Riegeln.

Abends war ich dann bei meiner Schwester und es gab zur Weißweinschorle einen Obstteller mit Schokofondue 🙂

ONE DIET-10

 

Donnerstag, 12. Mai 2016

ONE DIET-7

So sieht eine Veggie-Wurst nach dem Grillen aus – sieht der „echten“ Bratwurst schon sehr ähnlich. Was man schon beim Reinbeißen merkt: sie enthält bedeutend weniger ungesunde Fette.

Morgens gab es einfach ein paar Datteln auf die Hand. Die sind so kalorienhaltig (und gesund!), dass sie ein super Fast Food abgeben. 5Stück haben so etwa 140kcal, enthalten jede Menge Ballaststoffe und so gut wie kein Fett.

Später gab es noch eine Handvoll gezuckerte Erdbeeren. Dann wollte ich mal etwas ausprobieren: Buchweizen. Den kann man auch super im Reiskocher zubereiten. Er hat einen nussigen Geschmack und war dann nicht so ganz mein Ding. Dazu gab es mal wieder Brokkoli mit Senf 🙂

Nachmittags ging es in die Kita: dort war ein kleines Grillfest angesagt. Ich wusste schon, dass es nur Bratwürste geben wird, also habe ich mir vorher ein paar Veggie-Würste aus dem Supermarkt geholt. Die esse ich eigentlich nicht gerne: sie schmecken so naja, sind super salzig und natürlich auch stark verarbeitet. Aber ausnahmsweise geht das schonmal. Vor allem konnte ich meinen Kindern etwas zum Essen anbieten, ohne auf die Tier-Bratwürste zurückgreifen zu müssen. Die Kinder haben die Veggie-Würstchen auch ohne Murren gegessen. Dazu gab es noch Weißbrot und Ketchup.

Zu Hause, als Nachtisch sozusagen, habe ich uns allen noch Grießbrei gemacht. Das Rezept findet Ihr in meinem kleinen, kostenlosen Rezeptbuch.

Ich weiß nicht genau, ob die Kalorienmenge jetzt stimmt. Ich hatte vergessen, die Packung von der Vurst aufzuheben und habe jetzt eine Veggie-Wurst, die mir Cronometer angeboten hat, ausgewählt.

Kalorien: 1523kcal Verteilung: 64,9 Kohlenhydrate, 18,6% Fett, 16.5% Protein

Mittwoch, 11. Mai 2016

ONE DIET-6

Morgens gab es Datteln und dann Haferflocken, mit kochendem Wasser aufgegossen und dazu Himbeeren und Heidelbeeren.

Mittags habe ich mal ein Rezept ausprobiert: ein veganes Pesto von „Forks over Knives“. Das ist eigentlich ein Dokumentarfilm zum Thema wie das Essen unsere Gesundheit beeinflusst (deutsch: „Gabel statt Skalpell“) und sehr sehenswert und gut aufbereitet. Die Macher dieses Films haben auch eine Website und dort gibt es viele Rezepte. Ich habe mir die dazugehörige App runtergeladen und dort das Pesto-Rezept ausprobiert, mit Rucola statt Basilikum – war auch ein bisschen scharf 🙂 Zum Pesto gab es braunen Reis aus dem Reiskocher.

Da ich am frühen Nachmittag schon wieder Hunger hatte, habe ich dann noch ein paar Mie-Nudeln mit Frühlingszwiebeln und Sojasauce gegessen.

Nachmittags war ich mit den Kindern in einem kleinen Café: mein Jüngster hatte Ohrenschmerzen. Was gibt es Besseres dagegen als Eis 🙂 Ich habe mir auch eine Kugel veganes Pau-Pau-Eis gegönnt. Sorte: Himbeere-Hibiskus. Und weil die Kinder so schön gespielt haben, gab es noch einen Latte-Macchiato hinterher: selbstverständlich mit Sojamilch. Bei Cronometer habe ich keine vegane Eiscreme gefunden und simples Vanilleeis ausgewählt… Das hat natürlich mehr Fett als veganes Eis!

Kalorien: 951kcal Verteilung: 61,8% Kohlenhydrate, 28,1% Fett, 10,1% Proteine

Montag und Dienstag, 9. und 10. Mai 2016

Es ist ein bisschen schwierig, immer genau die Kalorien zu messen. Esse ich irgend etwas, was ich unterwegs gekauft habe oder esse irgendwas Fertiges (einen Veggie-Döner beispielsweise), kann ich nur schlecht einschätzen, wie die Kalorienmenge aussieht, weil ich ja nicht die genaue Zutatenliste haben. Klar, genau das ist der Grund, warum man möglichst oft selbst kochen soll, weil man dann weiß, was drin ist. Aber wenn ich für uns fünf koche, muss ich letztendlich auch abschätzen, wie viel davon ich selbst tatsächlich gegessen habe.

Aber: eigentlich geht es mir nicht wirklich um die Kalorienmenge, die ich so am Tag zu mir nehme. Wenn, dann, um zu schauen, dass ich genug esse und nicht möglichst wenig! Klar, ein bisschen weniger Speck auf den Hüften wäre schön – Nic von minimalistmuss.com hat das so schön den „Känguruhbeutel“ genannt, den man als Mama schon mal haben kann – aber mein tatsächliches Ziel ist ja, dass ich Power im Alltag bekomme und für die richtige Power, will und muss ich auf jeden Fall genug essen.

Diese ganzen Hungerdiäten führen ja nicht nur dazu, dass man abnimmt (und durch den berühmten Jo-Jo-Effekt am Ende sogar zulegt), sondern man wird durch das Hungern total schlapp. Ich wäre dann vielleicht richtig dünn, aber könnte mich nicht mehr um meine Kids kümmern, geschweige denn Spaß beim Essen und im Leben haben.

Das Tolle an einer fettarmen, kohlehydratreichen veganen Ernährung ist, dass du auf lange Sicht abnehmen wirst, je besser du den Fettgehalt des Essens im Griff hast, desto schneller werden sich auch Erfolge einstellen. Es geht nicht darum, gar kein Fett mehr zu essen, aber trotzdem das Fett möglichst niedrig zu halten.

Und das ist auch bei einer veganen Ernährung nicht so einfach. Mein Ziel sind eigentlich die 80-10-10, also 80% Kohlenhydrate, 10% Proteine und 10% Fett, wohlgemerkt im Schnitt. Natürlich kann es von Tag zu Tag mal Schwankungen geben, wir wollen es ja nicht übertreiben.

Insbesondere Fertiges treibt den Fettwert nach oben: ich habe am Dienstag vier Oreo-Kekse genascht und die haben immerhin zusammen einen Anteil von 9g Fett.

Am Montag habe ich bei Vapiano Nudeln gegessen, weil ich in der City unterwegs war und mit angesehen, wie der „Koch“ eine kleine Kelle (!) Öl in den Wok gehauen hat und als ich auch noch Knoblauch wollte, mir nochmal in Öl eingelegten Knobi draufgepackt. Das ist mit Garantie eine ordentliche Fettbombe gewesen – dabei hab ich nur simple Spaghetti mit Tomatensauce bestellt. Das nächste Mal werde ich vorher darum bitten, das Öl wegzulassen, beziehungsweise möglichst zu reduzieren.

Wenn das Fett übrigens aus Nüssen kommt, sehe ich das nicht so eng. Dr. Michael Greger stellt auf seiner Seite nutritionfacts.org entsprechende Studienergebnisse vor, die belegen, dass das Fett aus Nüssen nicht dazu führt, dass man zunimmt.  Natürlich schlage ich mir nicht den Bauch mit Nüssen voll, aber Nüsse haben so unglaubliche gesundheitliche Vorteile, dass möglichst täglich eine kleine Menge davon zu mir nehme – also zwei, drei Walnüsse auf den Salat oder ein paar Pinienkerne im Pesto finde ich ok.

Hier nun, was ich in den letzten zwei Tagen gegessen habe:

Dienstag

ONE DIET-5

Frühstück: Haferflocken mit Bananenmilch, Datteln und Himbeeren

Mittag: Vollkornreis mit Brokkoli und Senf

Nachmittags: Sojajoghurt, 4 Oreo-Kekse und Blaubeeren

Abends: 2 Pancakes mit Apfelmus selbst gemacht und weil ich noch was Herzhaftes wollte noch ein paar Nie-Nudeln mit Sojasauce

Kalorien: 1920 kcal, Verhältnis: 71% Kohlehydrate, 17% Fett, 12% Proteine

Montag

ONE DIET-4

Frühstück: Bananensmoothie

Toast mit Marmelade und Blaubeeren

noch ein Bananensmoothie als ich unterwegs war in der Stadt

Nudeln mit Tomatensauce und Spinat im Restaurant

Abends: nochmal Nudeln mit Erbsen und Möhren, Tofu und Avocado

Kalorien: 2340 kcal, vielleicht noch mehr Verhältnis: 70% Kohlenhydrate, 21% Fett, 9%Proteine

 

Sonntag, 8. Mai 2016

ONE DIET-3

Ole ist mittags mit den Kindern zu seinen Eltern in den Garten gefahren – ich habe die Zeit  genutzt, um mich auszuruhen.

Morgens gab es einen Bananensmoothie. Mittags gab es Reis mit grünen Gemüse (Erbsen, Rucola und Spinat) und obendrauf noch Tomaten und Senf. Sehr lecker!

Nachmittags habe ich mir noch einen Orangensaft gepresst, ein paar Datteln gegessen und als ich Hunger hatte noch ein paar Kidneybohnen aus der Büchse gegessen. Ach ja und noch den Rest der Nüsse vom Vortag…

Ein schlechter Tag, was das Essen anbelangt, denn das Abendbrot ist ausgefallen. Meine Große hat nämlich Klassenfahrt und ich war so mit dem Packen beschäftigt, dass ich (mal wieder) das Essen vergessen habe! Kein Witz – ich hatte aber auch keinen Hunger, weil ich die Kidneybohnen gegessen hatte… Dafür bin ich zeitig mit den Kindern schlafen gegangen…

Ich weiß: Ich muss besser essen! Ich muss vor allem mehr essen! Ich arbeite dran 🙂

Kalorien: 1206kcal, Verhältnis: Kohlenhydrate: 69,9% Proteine: 12,4%, Fett: 17,7%

Samstag, 7. Mai 2016

Bilder der letzten zwei Tage

Bilder der letzten zwei Tage

Heute war wieder ein Ausflugstag: diesmal mit den Kiddies ins Erzgebirge. Dort haben wir uns mit meinem Onkel und meiner Mama auf ein Eis getroffen. Super cool – es gab sogar Sojamilch zum Kaffee, hätte ich nicht gedacht 🙂 Ich habe im Café nachgefragt, welche Eissorten vegan sind: es gab zum Glück milchfreies Mangoeis.

Auch hier hatte ich wieder unterschätzt, wie lange ich vom Mittagessen zehren kann… ich hatte wieder ordentlich Hunger am Nachmittag.

Zum Frühstück aber habe ich ordentlich reingehauen:

erst gab es einen Apfel, dann sechs Scheiben Toastbrot mit selbst gemachter Marmelade und einen Kakao

Mittags dann nur eine kleine Portion Nudeln mit Tomatensauce (ich war noch satt vom Frühstück, aber wegen des Ausflugs musste zeitiges Mittagessen sein)

Nachmittags dann das beschriebene Mangoeis (eine Kugel) und einen Kaffee mit Sojamilch

Abends dann nochmal Nudeln (Reste vom Mittag) und Kartoffelbrei mit Mischgemüse (Reste vom Vortag)

Abends war noch Fernsehabend mit meiner Schwester: ich habe Weißweinschorle getrunken, eine Handvoll Erdnüsse gegessen (ohne Fett geröstet, aber salzig!) und Geleebananen gegessen (die sind vegan, weil sie mit Agar-Agar statt Schweinegelatine hergestellt werden).

Auch nicht wirklich optimal die Ernährung an diesem Tag.

Mit den Erdnüssen und dem Weißwein komme ich auf stolze 2608 Kcal an diesem Tag!

9,9% Proteine, nur 65,2% Kohlenhydrate (!), 15,2% Fett und 9,6% Alkohol

Freitag, 6. Mai 2016:

Heute war Strandtag! Und ich habe einen entscheidenden Fehler gemacht: zu wenig zum Mittag gegessen bzw. unterschätzt, wie schnell ich wieder Hunger bekommen werde.

Eigentlich habe ich mir ja vorgenommen, meine tägliche Kalorienzahl weiter zu erhöhen, wohlgemerkt, ohne den Fettgehalt meiner Ernährung zu erhöhen. Mein Ziel ist ja mehr Power! Klar, kann es sein, dass ich trotz fettarmer Ernährung zunehme, aber mir ist mein persönliches Wohlbefinden erstmal viel wichtiger und generell haben vegane Menschen weniger Gewichtsprobleme als nicht-vegane. Wir werden sehen.

An diesem Tag habe ich das aber nicht so optimal hinbekommen.

Morgens gab es einen Bananen-Smoothie inklusive geschrotetem Leinsamen (sehr wichtig für die Omega-3-Versorgung).

Mittags gab es dann veganen Kartoffelbrei mit Mischgemüse, Champignons und Rucola. Super lecker! Und ich war pappsatt, aber ich habe unterschätzt, wie leicht verdaulich das Zeug ist.

Am Strand am Nachmittag hatte ich dann echt richtig Hunger und weit und breit nix Veganes in Sicht. Ich habe ein paar Erdbeeren gegessen. Die haben natürlich überhaupt nicht gereicht.

Ole hat dann einen Veggie-Döner zum Abendbrot besorgt: mit Seiten und Sesamsoße. Echt lecker! Und den habe ich dann reingehauen. Wie viel Kalorien so ein Teil hat – keine Ahnung. Super fettarm ist der wahrscheinlich auch nicht! Er hat mir auf jeden Fall nicht gereicht – ich braucht noch was Süßes zum Abschluss: da habe ich mir noch ein paar Datteln reingepfiffen!

Kalorien laut Cronometer: 1348 kcal, ich vermute noch ein paar mehr, den Veggie-Döner konnte ich nicht richtig eingeben (hab Weißbrot, Seitan und Rohkostsalat eingetragen, aber die Soße hat bestimmt noch ordentlich fett und auch der Seitan war in Öl angebraten)

Donnerstag, 5. Mai 2016:

3

Heute waren wir wandern und gerade Tage mit der ganzen Familie sind für mich ernährungstechnisch am schwierigsten, weil ich mich dann nicht nur auf mein Essen konzentrieren kann, sondern natürlich auch mit den Kiddies zu tun habe… Und dann auch noch den ganzen Tag unterwegs – schwierig, schwierig.

Aber ich habe mich gut vorbereitet, damit ich unterwegs keinen großen Hunger bekomme. Die Dokumentation war aber etwas schwierig…

Morgens habe ich Wasser getrunken, aber in dem Stress keinen ganzen Liter geschafft. Ich habe mir, weil wir los mussten, auch noch schnell einen Kurkuma-Latte runtergeschluckt. Kein guter Start in den Tag!

Dann im Auto, unterwegs zum Starpunkt der Wanderung, habe ich noch ein trockenes Weizenbrötchen vom Bäcker gegessen.

Unterwegs gab es dann super lecker Sandwich mit Gurke, Tomate, Tofu und zum Würzen Senf.

Als wir eingekehrt waren, konnte ich dann doch nicht widerstehen und habe mir 2 Kartoffelpuffer mit Apfelmus gegönnt – die waren natürlich in Fett gebacken… Naja. Ein Kompromiss eben. Was soll’s.

Und es gab noch ein paar Weintrauben. Die Bananen, die ich mithatte, haben meine Kinder weggefuttert.

Zu Hause habe ich Appetit auf Süßes gehabt und mir gleich ein paar Datteln gegönnt. Das tat gut.

Abends gab es dann noch Reis mit grünem Spargel. Kann man super zusammen im Reiskocher zubereiten 🙂

Kalorien: 1940 kcal, Verhältnis: 77,5% Kohlenhydrate, 12,5% Fett, 7,3% Protein und weil ich ein kleines Radler getrunken habe: 2,8% Alkohol

Mittwoch, 4. Mai 2016:

ONE DIET

1 Liter Wasser am Morgen

Dann einen Kakao mit Sojamilch

Gegen 11 Uhr: Bulgur mit Spinat, Tomaten, einem Strauss Petersilie und Zitrone

Am Nachmittag: eine Kurkuma-Sojamilch, Frühstücksbrei mit einem kleingeschnittenen Apfel und etwas Agavendicksaft zum Süßen und eine Handvoll Weintrauben

Zum Abendbrot mit der Familie gab es Nudeln mit vegetarischer Bolognese

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Kalorien: 1564 kcal, Verhältnis: die Bolognese hat es reingerissen: 17% Fett, 14% Proteine, 69% Kohlenhydrate

Dienstag, 3. Mai 2016:

1 Liter Wasser

Kurkuma-Latte (heiße Sojamilch mit Kurkuma) mit Agavensirup

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1 arabischer Kaffee bei meinen syrischen Freunden 🙂

Blaubeeren und Erdbeeren und dazu 1 Orangensaft mit Chiasamen

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Nudelreste vom Vortag (mit Tomatensauce, Brokkoli und Tofu)

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Nachmittags im Café: einen Kräutertee

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arabisches Fadenbrot mit selbst gemachtem Hummus, Tomaten und Feldsalat

(Nachmittags und Abends zum Abendbrot)

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Kalorien laut Cronometer: 1259 kcal, Verteilung: 86,7% Kohlenhydrate, 12,9% Protein und  18,4% Fett

Montag, 2. Mai 2016:

1 Liter Wasser

1 Banane

250g Erdbeeren mit 2 EL Rohrohr-zucker

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Mini-Kakao, um Milchreste loszuwerden: Sojamilch mit 1 TL Kakao

100g brauner Reis mit Spinat und roten Linsen dazu 1 Glas Orangensaft

IMG_1669Snack: 200g Blaubeeren

1 Tasse Kaffee mit der Klavierlehrerin meiner Großen 🙂

100 g brauner Reis mit Erbsen und Zitronensaft

IMG_1672Nudeln mit Tomatensauce und Spinat

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Kalorien laut Cronometer: 1259 kcal, Verteilung: 82% Kohlenhydrate, 12,4% Proteine, 5,6% Fett

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