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Heute möchte ich Dir eine kostenlose App vorstellen, die mir im Alltag sehr dabei hilft, nicht den Überblick über alle meine Aufgaben zu verlieren und den Tag so zu strukturieren, dass ich nicht mehr so überwältigt bin von all den Dingen, die es zu erledigen gilt.

Gerade wir berufstätigen Mamas mit kleinen Kindern haben oft so viel um die Ohren, dass wir schnell an unsere Grenzen geraten: die eigentliche Arbeit, Haushalt, Wäsche, Einkaufen, Behördenkram, Geburtstage und andere Feiern vorbereiten, freiwillige Engagements in Elternrat und Vereinen und, und, und… Ich habe für mich ein Hilfsmittel gefunden, um dem Chaos Herr zu werden: eine simple To-Do-Listen-App.

Du kennst das sicher auch: Du willst etwas nicht vergessen, also schreibst Du es auf. Vielleicht in den Kalender oder auf einen Zettel oder auf ein Post-It, das Du an den Computer klebst. Bei mir hat das immer nur zu Chaos geführt, auch in meinem Kopf, weil ich ständig unterwegs bin und ich die ganzen Zettel letztlich nie griffbereit hatte. Deshalb finde ich eine App auf dem Handy viel praktischer, schließlich habe ich das Handy immer dabei und somit auch meine To-Do-Liste.

Die App, die ich nutze, nennt sich Wunderlist. Es gibt unzählige Apps für To-Do Listen. Suche Dir die heraus, die Dir auch am besten gefällt und am praktikabelsten erscheint.

Mir gefällt Wunderlist sehr gut, weil ich in dieser App verschiedene Listen anlegen und innerhalb der Listen auch noch die wichtigsten Punkte gesondert hervorheben kann. Im Grunde habe ich nur zwei Listen für mich angelegt: eine Einkaufsliste, die ich immer wieder aktualisieren kann und eine To-Do Liste.

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So sieht die App Wunderlist auf meinem Handy aus.

Die Einkaufsliste ist klar: sobald mir im Alltag etwas auffällt, was wir brauchen, trage ich es in meine Einkaufsliste auf dem Handy ein – keinen Zettel mehr am Kühlschrank oder auf dem Küchentisch, nein, eine Liste auf dem Handy. So habe ich diese Liste immer dabei und muss beim Einkauf nicht lange nachdenken – spart Zeit und auch Geld, weil ich keinen Blödsinn mehr kaufe 🙂

Meine zweite Liste ist die eigentliche To-Do Liste („Eingang“ auf dem Bild oben). Die schreibe ich fortführend. Das heißt, sobald mir etwas Wichtiges einfällt, sei es für meine Arbeit, oder den Haushalt oder etwas, was ich für die Kinder zu erledigen habe, schreibe ich es in diese Liste. Besonders wichtigen Dingen kann ich einen roten Stern vergeben. Die zeigt mir Wunderlist dann in der Liste „Wichtig“ noch einmal gesondert an.

Jeden Morgen überlege ich, welche Aufgaben ich an diesem Tag erledigen möchte. Diesen Aufgaben ordne ich das entsprechende Datum zu und Wunderlist zeigt mir dann in der Liste „Heute“ an, was jetzt zu erledigen ist.

Ganz wichtig dabei: überfrachte Deinen Tag nicht mit Erledigungen. Suche Dir 3 bis 5 wichtige Dinge heraus und erledige sie. So vermeidest Du Enttäuschungen, weil Du nicht alles geschafft hast und Du bleibst motiviert.

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Besonders wichtige Aufgaben markiere ich mit einem Stern.

Natürlich kannst Du auch schon Deine ganze Woche planen, wenn Du verschiedene Aufgabe diversen Wochentagen zuordnest.

Handelt es sich um größere Unternehmungen, unterteile die Arbeit doch in einzelne Aufgaben und Schritte. Das wiederum hilft Dir, von einem großen Ziel nicht erschlagen zu werden. Hake Schritt für Schritt ab und komme so Deinem Ziel näher, ohne die Kontrolle zu verlieren oder in Panik zu verfallen.

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Du kannst Deinem „To-Do“ weitere Infos und Teilaufgaben hinzufügen

Diese Listen haben auch einen tollen psychologischen Effekt: habe ich etwas erledigt, setze ich ein Häkchen und dann verschwindet der gesamte Punkt einfach von meiner Liste. Das ist natürlich ein tolles Gefühl. Da ich mein Handy immer dabei habe, kann ich sofort notieren sobald mir etwas einfällt. Das hilft mir dabei, den Kopf freizuhalten. Ich kann mich wirklich auf jede einzelne Aufgabe konzentrieren und weiß, dass ich trotzdem nichts vergessen werde.

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Was ich heute zu erledigen habe…

Wenn Du keine Lust darauf hast, Dir eine App herunterzuladen: Nutze doch den Kalender in Deinem Handy! Bevor ich die App hatte, habe ich jeden Tag die zu erledigenden Aufgaben festgelegt und als Termine in meinen Kalender geschrieben. Wenn Du möchtest, kannst Du so auch den Tag durchstrukturieren und bestimmen, wie viel Zeit Dir für einzelne Aufgaben zur Verfügung steht.

Auch hier gilt: überfrachte den Tag möglichst nicht. Versuche nicht alle Aufgaben an einem Tag zu erledigen, sondern verteile sie auf die nächsten Tage, damit Dir noch Luft zum Atmen bleibt. Warum ich das so betone? Weil ich selbst dazu neige, alles auf einmal anzugehen und dann gerate ich natürlich unter Druck. Dabei kommt es bei den meisten Dingen nicht darauf an, ob wir sie heute oder erst morgen erledigen. Wenn Du konsequent jeden Tag 3 bis 5 Dinge erledigst, wirst Du sehr produktiv sein und trotzdem nicht völlig am Ende. Du hast die Dinge im Überblick und damit auch im Griff.

Welche Hilfsmittel nutzt Du, um Deine alltäglichen Erledigungen im Blick zu behalten? Ich freue mich über Deine Erfahrungen. Schreibe sie mir bitte in die Kommentare und teile den Artikel mit Deinen Freunden, damit auch sie davon profitieren können.

 

Sina Jasur
Sina Jasur
Ganz ehrlich? Mein Leben ist zu stressig! Ich bin mit einem Workaholic verheiratet, habe drei Kinder und will mich selbst verwirklichen. Ich schreibe, singe ab und zu in einer Band, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe und versuche, nebenbei Geld zu verdienen, am liebsten mit den Dingen, für die ich brenne: Veganismus, Minimalismus und passives Einkommen. Mir macht es einfach Spaß, gesellschaftliche Konzepte zu hinterfragen und neue/alte, andere Wege auszuprobieren. Wenn es Euch auch so geht, ist dieser Blog genau das Richtige.