V & P Photostudio Dollar Photo Club

Hallo Ihr Lieben, ich habe Euch schon einmal meinen Kleiderschrank gezeigt. Da hat sich auch nicht viel geändert. Er ist ziemlich leer. Aber dennoch beschäftige mich immer noch meine minimalistische Garderobe. Jetzt bin ich auf zwei neue Ideen gestoßen, die ich wirklich faszinierend finde:

1. Die Uniform

Matilda Kahl trägt seit drei Jahren jeden Tag das gleiche Outfit im Büro! Sie hat sich dafür eine bestimmte Bluse und Hose ausgesucht, die für jede Gelegenheit im Job geeignet sind und hat sich die gleich mehrfach gekauft, um sie jeden Tag im Büro anzuziehen. Nicht, weil sie nicht kreativ genug ist, sie hat einen hoch-kreativen Job als Art Director und an den Wochenenden lebt sie ihre Kreativität auch in der Kleidung aus – aber im Büro ist es immer die gleiche „Uniform“. Diese Idee ist super – insbesondere für uns Frauen, die doch eigentlich ziemlich viel Stress damit haben, jeden Tag toll auszusehen. Ich finde das total genial und denke da zum Beispiel an Steve Jobs, der ja auch immer das Gleiche anhatte: schwarzer Rolli und Jeans. Es sind gerade erfolgreiche Männer, bei denen es offensichtlich auch eher akzeptiert wird, dass sie immer das Gleiche anziehen. Warum sie das tun? Weil sie sich so auf das Wesentliche konzentrieren können – und das sind bestimmt nicht die Klamotten!

Hätte ich das nur eher entdeckt – auf die einfachsten Sachen kommt man manchmal nicht. Als ich noch meinen Bürojob hatte, haben mich die Klamotten immer total gestresst: ich habe oft Überraschungen erlebt – VIP-Gäste, Fotoshootings, Führungen – dafür musste ich (eigentlich) top aussehen, aber die Tatsache, dass ich jeden Morgen noch die Kinder fertig machen musste, hat es mir nicht gerade erleichtert, mich auch noch großartig aufzustylen und dann noch diese Dresscodes bei Veranstaltungen! Mir graut es heute noch davor. Ich bin soooo froh, dass ich jetzt einfach anziehen kann, was ich will, weil ich jetzt zu Hause arbeite!

2. Nur noch schwarz tragen.

Auf den Gedanken hat mich dieses Video gebracht:

Mein Mann hat sofort aufgestöhnt, als ich ihm erzählt habe, dass ich den Gedanken echt faszinierend finde, alle Klamotten in einer Farbe! Und das ist nunmal mit schwarz am praktikabelsten. Aber Frauen sollen eben doch irgendwie noch mehr auf ihr Äußeres achten und auf keinen Fall langweilig aussehen. Mein Mann befürchtet, dass ich dann nur noch gleich und langweilig aussehe, eben gar nicht farbenfroh. Aber es hätte so viele Vorteile: alle Klamotten passten zueinander. Die Handtaschen. Die Schuhe. Die Jacke. Keine Probleme mit dem Kombinieren mehr! Das Einkaufen ginge sooo schnell und das Waschen erst: Du könntest immer alle Deine Klamotten in eine Maschine werfen. Genial oder? Da ist die Versuchung schon groß – aber klar, gerade jetzt im Sommer habe ich schon Lust auf Farben. Die Farbe der Kleidung hat ja auch etwas mit der eigenen Stimmung zu tun, oder? Man könnte natürlich das Schwarz mit bunten Accessoires aufhübschen… Ich werde auf jeden Fall mal drüber nachdenken, ob die Vorteile hier nicht die Nachteile überwiegen… Ausprobieren ist ja kein Problem.

Ich könnte mir vorstellen irgendwann mal folgende Challenges zu machen:

1. Einen Monat lang nur schwarz tragen – wäre irgendwie eher was für die Herbst-Winter-Saison. Ich könnte mir ja von Freundinnen schwarze Klamotten leihen, weil ich jetzt nicht mal eine schwarze Hose hätte 🙂

2. Einen Monat lang, jeden Tag das gleiche Outfit tragen. Das widerum könnte ich mir im Sommer besonders gut vorstellen. Ich könnte das entsprechende Outit einfach abends waschen, trocknen lassen und am nächsten Tag wieder anziehen – klingt doch eigentlich ganz easy, oder?

Ich hoffe, dieser Artikel war eine Inspiration auch für Eure Garderobe. Wenn Euch der Artikel gefallen hat, teilt ihn bitte mit Euren Freunden. Ich freue mich auf jeden Fall über Eure Meinung zu dem Thema in den Kommentaren. 🙂

Meine Einführung in das Thema Minimalismus mit vielen Tipps und Tricks findet Ihr hier.

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Sina Jasur
Sina Jasur
Ganz ehrlich? Mein Leben ist zu stressig! Ich bin mit einem Workaholic verheiratet, habe drei Kinder und will mich selbst verwirklichen. Ich schreibe, singe ab und zu in einer Band, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe und versuche, nebenbei Geld zu verdienen, am liebsten mit den Dingen, für die ich brenne: Veganismus, Minimalismus und passives Einkommen. Mir macht es einfach Spaß, gesellschaftliche Konzepte zu hinterfragen und neue/alte, andere Wege auszuprobieren. Wenn es Euch auch so geht, ist dieser Blog genau das Richtige.