Wir waren gerade fünf Tage im Urlaub und ich möchte Euch nun berichten, wie meine Wasser-Challenge in dieser Zeit lief. Ich habe sie natürlich nicht aus den Augen verloren und hatte nicht vor, sie in dieser Zeit auszusetzen, dennoch ist es mir sehr schwer gefallen, sie wirklich einzuhalten und vor allem zu dokumentieren.
Wir waren im Ski-Urlaub und das war noch mal verschärft, wie es bei uns am Wochenende abläuft – chaotisch :-). Wir waren mit Freunden und ihren Kindern da, haben uns alle selbst versorgt, also keine rund-um Betreuung mit All-Inclusive, sondern Mama-Service und die Mama bin nun mal ich in der Familie… Das bedeutete natürlich noch viel mehr Ablenkung für mich. Dazu kam, dass meine zwei süßen Mädels zwischendurch mit Fieber flach lagen…
Ich hatte mir schon vorsorglich mein 1-Liter-Gefäß eingepackt, um immer im Blick zu haben, wie viel Wasser ich bereits getrunken habe. Mein morgendlicher Liter hat auch immer gut funktioniert, aber je später der Tag, desto schwieriger war es für mich, mich weiter auf das Trinken zu konzentrieren.
Insbesondere, wenn ich draußen in der Kälte am Skihang stand, hatte ich manchmal einfach keine Lust, jetzt kaltes Wasser zu trinken – eine Thermoskanne hatten wir nicht dabei. Das wäre natürlich eine gute Alternative gewesen – warmes Wasser oder Tee.
Leider war ich dann etwas schludrig mit meinem Wasserkonsum, so dass ich am letzten Donnerstagnachmittag schon Anflüge von Kopfschmerzen bekam: sofort habe ich einen Liter Wasser hintergekippt und Voilá: Ich konnte die Kopfschmerzen noch einmal abwenden! Dieser Moment hat mir bewusst gemacht, warum ich diese Aktion mache. 
Ihr müsst Euch vorstellen, dass ich seit meiner Pubertät mindestens einmal die Woche unter Kopfschmerzen leide und entsprechend oft Tabletten (Paracetamol) nehme, insbesondere, wenn ich für die Kinder fit sein muss. Das kann auf Dauer nicht gut für meine Gesundheit sein und stellt Euch mal vor, bei einem halben Tag pro Woche: wie viel Zeit meines Lebens ich in einem kranken Zustand verbringe (Schmerzen, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlich) und das alles nur, weil ich nicht genügend Flüssigkeit zu mir nehme?
Fazit: Ich habe bis zum Tag 11 meiner Challenge keine Kopfschmerzen gehabt. Wenn ich es schaffe bis zum Tag 30 frei von Kopfschmerzen zu bleiben, hätte ich mit so einer einfachen Maßnahme wie „genug Wasser trinken“ schon bedeutend meine Lebensqualität verbessert. Ich bin gespannt 🙂

Hier geht es zu Tag 12 bis 21 meiner Wasser-Challenge.

Sina Jasur
Sina Jasur
Ganz ehrlich? Mein Leben ist zu stressig! Ich bin mit einem Workaholic verheiratet, habe drei Kinder und will mich selbst verwirklichen. Ich schreibe, singe ab und zu in einer Band, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe und versuche, nebenbei Geld zu verdienen, am liebsten mit den Dingen, für die ich brenne: Veganismus, Minimalismus und passives Einkommen. Mir macht es einfach Spaß, gesellschaftliche Konzepte zu hinterfragen und neue/alte, andere Wege auszuprobieren. Wenn es Euch auch so geht, ist dieser Blog genau das Richtige.