Hallo Ihr Lieben, ich bin bekennende Minimalistin. Das stellt meine lieben Mitmenschen vor ein Problem: was zum Teufel schenkt man einer Minimalistin zu Weihnachten?

Ich habe schon darüber geschrieben, dass wir Erwachsenen in der Familie uns eigentlich nichts mehr schenken, um genau dieses Problem zu umgehen, aber: schenken macht Spaß und ich selbst habe auch oft das Bedürfnis, etwas zu schenken, weil ich jemanden einfach mag und ihm eine Freude bereiten will.

Deshalb erzähle ich Euch heute, welche Geschenke für Minimalisten (und auch alle anderen Menschen) besonders geeignet sind.
Das sind natürlich Dinge, die mir persönlich Freude bereiten. Bei Euch entwickeln sich bestimmt noch viele andere Ideen für tolle Geschenke an die Menschen, die Ihr liebt.

1. Geschenke mit Verbrauchsdatum
Wie wäre es mit: Olivenöl, Keksen, Kuchen, oder herzhaften Soßen, Aufstrichen? Bitte vegan, damit die Tiere auch was davon haben 🙂 Überhaupt sind vegane Köstlichkeiten eine tolle Idee!
Ich finde meinen veganen Adventskalender super – tierleidfrei genießen, ohne schlechtes Gewissen. Toll!

2. Spenden
Ihr könntet im Namen des zu Beschenkenden an eine Wohltätigkeitsorganisation spenden. Ganz toll geht das auf der Seite von Oxfam. Ihr sucht aus, was Ihr spenden wollt: zum Beispiel Trinkwasser für 50 Menschen (44EUR) und erhaltet dafür eine Karte mit einem Magneten (was Ihr dem zu Beschenkenden schenken könnt). Genial!

3. Zeit schenken
Es gibt so viele Möglichkeiten, Anderen mit Zeit eine Freude zu machen. Ihr könnt jemandem helfen bei der Hausarbeit, im Garten, etwas reparieren. Oder Ihr unternehmt einfach etwas zusammen. Oder Du kümmerst Dich um die Kinder Deiner Freunde, damit sie mal wieder Zeit für sich haben. Es gibt kaum etwas Wertvolleres, was man schenken kann als Zeit (sagt eine Mutter mit drei Kindern).

4. Kultur schenken
Das lässt sich gut mit Nummer 4 kombinieren. Wie wäre es mit Theaterkarten oder Kinokarten? Bei uns in Dresden ist die Auswahl an kulturellen Veranstaltungen schier grenzenlos.

5. Musik schenken
Du könntest auch eine CD brennen mit den Lieblingssongs der zu beschenkenden Person. Oder Du stellst eine CD mit Deinen eigenen Lieblingshits zusammen, vielleicht kann der Beschenkte damit seinen (musikalischen) Horizont erweitern? Noch besser: keine CD, sondern Musikdateien. Du könntest auch einen Gutschein zum Kauf von Musik schenken, zum Beispiel auf itunes oder Amazon.

6. Ratgeber, die das Leben verbessern
Entweder Du schenkst einfach einen Büchergutschein (ich liebe Büchergutscheine!) oder Du schenkst einen der Ratgeber, die Dir selbst am meisten weitergeholfen haben. Bei mir wäre der Favorit: Die 4-Stunden-Wochevon Tim Ferriss für alle, die sich beruflich verändern wollen. Toll ist auch: Du hast alle Zeit der Welt von Lama Surya Das für alle, die nie Zeit haben. Und wer minimalistisch lebt, denkt auch bewusster über seine Ernährung nach. Für den ist das Buch: Tiere essen von Jonathan Foer empfehlenswert. Angehende Minimalisten könnten sich auch über meinen kleinen Ratgeber freuen: Minimalist. Alle diese Bücher gibt es übrigens auch als eBook.

7. Erfahrungen schenken
Nicht Besitz macht uns glücklich, sondern schöne Erlebnisse. Deshalb könnt Ihr einem Minimalisten mit tollen Erlebnissen eine Freude bereiten: wie wäre es mit einem Kochkurs oder einer Ballonfahrt? Es muss ja auch nicht so teuer sein:  geht gemeinsam wandern, macht ein Picknick, geht Ski fahren oder Schlittschuh laufen, veranstaltet einen schönen Spieleabend. Auch hier sind die Möglichkeiten quasi unbegrenzt.

Ich hoffe, ich konnte Euch mit dieser Liste ein wenig inspirieren.

Photo credit: torbakhopper HE DEAD via photopin cc

Sina Jasur
Sina Jasur
Ganz ehrlich? Mein Leben ist zu stressig! Ich bin mit einem Workaholic verheiratet, habe drei Kinder und will mich selbst verwirklichen. Ich schreibe, singe ab und zu in einer Band, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe und versuche, nebenbei Geld zu verdienen, am liebsten mit den Dingen, für die ich brenne: Veganismus, Minimalismus und passives Einkommen. Mir macht es einfach Spaß, gesellschaftliche Konzepte zu hinterfragen und neue/alte, andere Wege auszuprobieren. Wenn es Euch auch so geht, ist dieser Blog genau das Richtige.