Hallo Ihr Lieben, letztens habe ich die Kaninchen unserer Nachbarn gefüttert und ihnen ein paar Gänseblümchen und Löwenzahnblätter aus unserem Garten gepflückt und da habe ich mir gedacht: pflücke ich doch gleich ein paar für mich selbst mit.


Gesagt, getan: ich habe dann eine Handvoll dieser Kräuter in meinen Bananesmoothie gepackt. Eigentlich ist Löwenzahn ja recht bitter, im Smoothie war davon aber nichts zu merken.

Ich habe schon öfter darüber gelesen, wie gesund diese „Unkräuter“ aus unserem Garten sind und trotzdem fühle ich mich komisch dabei, sie einfach mal zu probieren. Meine Große ist da unbedarfter. Diesen Sommer hat sie gern Johannisbeeren oder Brombeeren mit Löwenzahn umwickelt und das Ganze mit einem Gänseblümchen zugebunden. Sehr innovativ, sehr lecker!

Wir Erwachsenen sind da ja immer etwas zurückhaltender. Wahrscheinlich haben unsere Eltern schon geschimpft, wenn man sich mal ein Blatt von der Wiese so in den Mund gesteckt hat. Dabei sind in Gänseblümchen und in Löwenzahn unglaublich viele Nährstoffe.

Es sind halt keine Kulturpflanzen. Wir sind so daran gewöhnt, Lebensmittel im Laden zu kaufen, dass wir vergessen, was die Natur uns unverpackt zu bieten hat. 🙂

Photo credit: A Guy Taking Pictures via photopin cc (Gänseblümchen); tillwe via photopin cc (Löwenzahnblatt)

Sina Jasur
Sina Jasur
Ganz ehrlich? Mein Leben ist zu stressig! Ich bin mit einem Workaholic verheiratet, habe drei Kinder und will mich selbst verwirklichen. Ich schreibe, singe ab und zu in einer Band, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe und versuche, nebenbei Geld zu verdienen, am liebsten mit den Dingen, für die ich brenne: Veganismus, Minimalismus und passives Einkommen. Mir macht es einfach Spaß, gesellschaftliche Konzepte zu hinterfragen und neue/alte, andere Wege auszuprobieren. Wenn es Euch auch so geht, ist dieser Blog genau das Richtige.