Was wir besitzen, belastet uns. Das kann ich als Mutter nur bestätigen. Je mehr Sachen meine Kinder geschenkt bekommen, umso mehr muss ich aufräumen, sauber machen, waschen. Aber auch ich habe soviel Zeug! Dabei weiß ich längst, wie befreiend es ist, Dinge loszulassen, wegzugeben, wegzuschmeißen.

Wir sind fünf Personen, die in einer 3-Raum-Wohnung leben, auf etwa achtzig Quadratmetern. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich die Idee vom Minimalismus super finde, denn je größer die Kinder werden, desto enger wird es. Ich aber brauche Luft zum atmen und der Haushalt muss reibungslos funktionieren. Ich will damit nämlich nicht viel Zeit verschwenden. Ich habe wirklich Besseres zu tun 🙂

Was bedeutet Minimalismus nun eigentlich? Im Grunde befolgt der Minimalist die Weisheit: je mehr Sachen Du besitzt, desto mehr besitzen dich deine Sachen. Wir leben in einer Konsumwelt. Wir kaufen einfach zu viel Zeug, das wir überhaupt nicht brauchen. Ein Minimalist befreit sich von diesem Kram. Er überlegt jeden Tag, was er noch loswerden könnte. Ein Minimalist ist frei, er hängt nicht an Objekten, alten Erinnerungen. Ein Minimalist lebt im hier und jetzt. Er kann loslassen! Und das ist mein Traum! Ruhe, Klarheit, loslassen. Om!

Ich gehe jetzt gern durch unsere Wohnung und überlege, was ich noch alles loswerden könnte. Ich liebe es, die zu kleinen Kindersachen weiterzugeben. Ich bin die meisten meiner Bücher losgeworden und habe mich in der Bibliothek angemeldet. Ich habe meinen Kleiderschrank ausgemistet und konnte es gar nicht glauben, wie viele Klamotten ich habe! Auch das Kinderzimmer musste schon dran glauben. Einige Projekte habe ich noch vor mir und es macht einfach unglaublichen Spaß. Ich werde Euch definitiv an diesem Erlebnis teilhaben lassen. Vielleicht bekommt Ihr ja auch Lust und entdeckt den Minimalismus für Euch…

Photo credit: hey.pictrues via photopin cc

Sina Jasur
Sina Jasur
Ganz ehrlich? Mein Leben ist zu stressig! Ich bin mit einem Workaholic verheiratet, habe drei Kinder und will mich selbst verwirklichen. Ich schreibe, singe ab und zu in einer Band, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe und versuche, nebenbei Geld zu verdienen, am liebsten mit den Dingen, für die ich brenne: Veganismus, Minimalismus und passives Einkommen. Mir macht es einfach Spaß, gesellschaftliche Konzepte zu hinterfragen und neue/alte, andere Wege auszuprobieren. Wenn es Euch auch so geht, ist dieser Blog genau das Richtige.