Zur Zeit fühle ich mich innerlich total gehetzt und getrieben. Ich bin gereizt, wenn ich mit den Kindern unterwegs bin und habe wenig Geduld. Und das deprimiert mich.

Ich weiß genau, woran das liegt: Mit Sicherheit an meiner Ernährung! Ich habe beobachtet, dass RawTill4 sich super auf meine Stimmung auswirkt. Ich bin positiv, innerlich ruhig und entspannt, lache mehr. Aber ich bleib nicht dran. Ich habe ständig Rückfälle, teilweise sogar nicht-vegane.
Was ist die Ursache dafür? Ich achte zu wenig auf mich. Mir ist alles andere erstmal wichtiger. Morgens die Kinder, tagsüber die Arbeit und abends wieder die Kinder. Dabei weiß ich doch, dass auch die Arbeit und die Kinder was davon hätten, wenn ich mich ernährungstechnisch an erste Stelle setzen würde! Eigentlich total bescheuert :-).

Wie löse ich denn dieses Dilemma nun? Zunächst einmal habe ich mir einen großen Himbeer-Bananen-Smoothie gemacht und dann nachgedacht.

Mir ist aufgefallen, dass ich vor allem am Wochenende, wenn ich mit der Familie zusammen bin, schlampig werde. Jedes Wochenende sieht anders aus und die Kinder beanspruchen meine ganze Aufmerksamkeit. Da komme ich mit meinem „Stundenplan“-Prinzip nicht weit.
Ich brauche einen Essenplan, speziell für das Wochenende. Ein Plan, der flexibel ist. Oft sind wir unterwegs, wenn Mittagszeit ist. Dann müssten wir ausreichend Obst dabei haben. Ich brauche einfache Gerichte, die ich jedes Wochenende machen kann, die schnell gehen und die vor allem auch die Kinder essen. Mein Mann sagt, dass es ihm nichts ausmacht, wenn wir immer das Gleiche essen. Das ähnelt dem Prinzip vom PlantBasedAthlete. Wahrscheinlich haben die Beiden recht und es nimmt mir viel Stress, wenn einfach immer klar ist, was es zu essen geben wird. Dann kann ich auch immer das Gleiche einkaufen und muss mir darüber nicht mehr so viele Gedanken machen. Einen Versuch ist es allemal wert. Das könnte dann so aussehen:

Samstag:
Frühstück: Frühstücksbrei (Kinder) und Bananensmoothie (Erwachsene)
Mittag: Nudeln mit Tomatensauce oder Bananen, wenn wir unterwegs sind
Nachmittag: Orangensaft
Abends: grüner Smoothie, Bohnen-Reistopf

Sonntag:
Frühstück: Frühstücksbrei (Kinder) und Bananensmoothie (Erwachsene)
Mittag: Veganer Grießbrei mit Früchten oder Bananen, wenn wir unterwegs sind
Nachmittag: Orangensaft
Abends: grüner Smoothie, Quinoa mit Früchten

Das wäre nicht hunderprozentig RawTill4, wenn wir mittags warm essen, aber das ist ja nicht so dramatisch. Hauptsache genug Kalorien, vegan, fettfrei und salzarm. Platz für Variationen wäre auch noch. Den Bananensmoothie mische ich meist noch mit gefrorenen Früchten (Himbeeren, Kirschen oder Blaubeeren) und auch der nachmittägliche Saft muss ja nicht immer unbedingt Orangensaft sein.

Ich probier das jetzt auf jeden Fall mal und halte Euch auf dem Laufenden 🙂

PS: Ich habe Euch jetzt mal die einzelnen Rezepte aus dem Wochenendessplan aufgeschrieben.

Photo Credit: I Believe I Can Fry via photopin cc (Smoothie); FotoRita [Allstar maniac] via photopin cc

Sina Jasur
Sina Jasur
Ganz ehrlich? Mein Leben ist zu stressig! Ich bin mit einem Workaholic verheiratet, habe drei Kinder und will mich selbst verwirklichen. Ich schreibe, singe ab und zu in einer Band, engagiere mich in der Flüchtlingshilfe und versuche, nebenbei Geld zu verdienen, am liebsten mit den Dingen, für die ich brenne: Veganismus, Minimalismus und passives Einkommen. Mir macht es einfach Spaß, gesellschaftliche Konzepte zu hinterfragen und neue/alte, andere Wege auszuprobieren. Wenn es Euch auch so geht, ist dieser Blog genau das Richtige.